Taktische Informationen

  • Bezeichnung: LF 10/6
  • Besatzung: 1/8
  • Funkrufname: Florian Freigericht 4-43-1

Technische Informationen

  • Fahrzeugtyp: Löschgruppenfahrzeug
  • Indienststellung: 13.02.2009
  • Motorleistung: 190 PS Diesel
  • Fahrgestell: Daimler Chrysler
  • Aufbau: Magirus

Taktische Besonderheiten

Das Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 dient zur Brandbekämpfung, zum Fördern von Wasser und zum Durchführen einfacher Technischer Hilfeleistungen. Das LF 10/6 wurde im Rahmen einer Landesbeschaffung für das über 25 Jahre alte LF 16-TS ersetzt. Es bildet mit seiner Besatzung eine selbstständige taktische Einheit. Im Februar 2009 wurde das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Somborn in Dienst gestellt. Das neue LF 10/6 ist auf einem Fahrgestell der Firma Daimler Chrysler aufgebaut. Es handelt sich um einen DC Atego 1118 AF mit 11 Tonnen Gesamtgewicht und Singlebereifung. Der 189 PS leistende Motor bringt seine Kraft über ein automatisiertes Schaltgetriebe auf die Straße. Der Feuerwehraufbau wurde von der Firma Magirus Brandtschutztechnik in Weisweil realisiert. Es handelt sich um die neue Baureihe Alu Fire 3. Das LF 10/6 besitzt eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlösch-Kreiselpumpe FPN 10-1000 nach neuer Norm. Sie hat eine Nennförderleistung von mind. 1.000 Liter Wasser bei 10 bar pro Minute. Zur Beladung gehört auch eine seitlich eingeschobene Tragkraftspritze TS 8/8. Der Löschwassertank fasst 1000 Liter. Die Schnellangriffseinrichtung besteht aus einem 50 m langen formbeständigen Druckschlauch und Hohlstrahlrohr. Die feuerwehrtechnische Ausrüstung ist umfassend. Zwei Atemschutzgeräte befinden sich im Mannschaftsraum, alle Strahlrohre sind in Hohlstrahltechnik, ein Hochleistungslüfter und Rauchvorhang befinden sich ebenfalls auf dem Fahrzeug. Durch die umfangreiche Zusatzbeladungen sind erweiterte Technische Hilfeleistungen möglich. Die restliche Beladung ist nach DIN. Dazu gehören auch eine Schaumausrüstung mit Schnellangriffsmöglichkeit, ein 8 Kva Stromerzeuger inkl. Beleuchtungssatz und Kettensäge. Der Lichtmast ist pneumatisch ausfahrbar und die Scheinwerfer sind über eine Fernbedienung am Pumpenbedienstand elektrisch verstellbar. Zur Absicherung an der Einsatzstelle wurde am Heck eine Verkehrswarnanlage in LED-Technik eingebaut.